Produktbeschreibung
Die Après Rotozaza II ist eine Glasschale und eine Hommage an Jean Tinguely. Wie die Skulptur-Maschine Rotozaza II von Jean Tinguely zerschlagen wir nutzlos gewordene Flaschen in Einzelteile. Wir sortieren die Scherben, und suchen für jedes Glasteil den passenden Platz. Es entsteht ein harmonisches, aber noch loses Gebilde.
Bei 800 Grad Celsius schmelzen die Glasscherben zusammen. Aus den verschiedenen Glasteilen entsteht eine edle Glasschale, eine Einheit aus unterschiedlichen Einzelteilen. Die Glasscherben bewahren Ihre Form und sind als solches zu erkennen. Jede Schale ist ein Unikat!
Die Skulptur-Maschine Rotozaza II
Die Rotozaza II ist eine Maschine, entworfen von Jean Tinguely, die Bierflaschen zerstört. Sie entstand 1967 für den “Zweiten Weltkongress über Kommunikation in einer sich verändernden Welt”, der an der “New York University” stattfand. Am 19. Oktober 1967 präsentierte Jean Tinguely den etwa dreihundert Teilnehmern seine Flaschenzertrümmerungsmaschine.
Jean Tinguely
Jan Tinguely war ein Genie der beweglichen Kunst. Seine bizarren Maschinen produzierten Töne, Farben, Licht, Lärm und sogar Gerüche. 1925 in Freiburg geboren, wuchs Tinguely in Basel auf. Er absolvierte eine Lehre als Dekorateur, wandte sich jedoch bald der Kunst und dabei zunehmend der Skulptur und der Bewegung zu. 1956 lernte er Niki de Saint Phalle kennen, die seine zweite Frau wurde. Zahlreiche Reisen verliehen seinen Werken nach und nach internationale Ausstrahlung. Jean Tinguely starb 1991 im Berner Inselspital. Die Werke des Künstlers Jean Tinguely gehören wohl zu den lebhaftesten Erzeugnissen der Skulptur im 20. Jahrhundert.
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Es gibt drei verschiedene Rotozaza Maschinen. Jean Tinguely wollte den Gegensatz zwischen nützlichen, produktiven Industriemaschinen und den Rotozaza Maschinen, deren Produktion sich ausschliesslich auf den Kunst-Sinn beschränken, aufzeigen. Es sind Maschinen-Skulpturen, die sich mit der Überproduktion der Industriegesellschaft und ihrem unausweichlichen Auswurf an sinnvollen und sinnlosen Produkten auseinandersetzen. Gleichzeitig regen sie den Spieltrieb des Menschen an, wollen den Besucher und Betrachter also in den paradiesischen Zustand des Spielens und also der Partizipation hinführen.






